Alexandra Lechner

Traumbrillen

Freies Fotoprojekt in der Corona-Zeit

Traumbrillen
Als wir alle zuhause bleiben sollten, träumte ich vom See – meinem entspannenden Ausgleich durch Natur, Sport und Geselligkeit.
Traumbrillen
Als wir alle zuhause bleiben sollten, klopfte mein „alter“ Traum vom eigenen Weinberg wieder an und sagte: Hey, ich bin immer noch da. Worauf wartest Du?
Traumbrillen
Als wir alle zuhause bleiben sollten, träumte ich von Glitzern! Wenn das Sonnenlicht über das Wasser tanzt, zaubert es mir immer ein Lächeln ins Gesicht.
Traumbrillen
Als wir alle zuhause bleiben sollten, träumte ich von Lissabon - vom Restaurante Ponto Final.
Traumbrillen
Als wir alle zuhause bleiben sollten, träumte ich von den Sonnenuntergängen am Meer und wünschte mich an eine Küste.
Traumbrillen
Als wir alle zuhause bleiben sollten, träumte ich vom Urlaub, den ich absagen musste. In Camogli, ein Ort in meinem Herzen, den ich schon als kleines Kind besucht habe.
Traumbrillen
Als wir alle zuhause bleiben sollten, träumte ich von Südtirol, dem Ort Unterinn, vom Essen im Pirbamer. Meine geliebten Berge: den Blick auf den Ritten mit Schlern und Rosengarten.

Wovon träumen wir, wenn der persönliche Radius eingeschränkt wird? Wenn die eigene Bewegungsfreiheit auf ein Minimum reduziert ist? Wohin schweifen die Gedanken?

Als wir uns im Lockdown mehr oder weniger gut eingerichtet hatten, fragte ich Freunde: Was würdet Ihr Euch wünschen, wenn Ihr eine Traumbrille hättet?
Daraus entstanden ist eine Porträtserie mit 11 Freundinnen und Freunden, die ich von Ende April bis Mitte Mai zuhause besucht und fotografiert habe. Trotz gebotenen Abstands mit viel Nähe in den Gesprächen – über das, was fehlt oder wo sie gerne hingehen würden.

Die Traumbrillen spielen mit schönen Erinnerungen – Orte, Emotionen, Gerüche, positive Impulse. Corona bringt oft Unsicherheit und Ungewohntes. Eine kleine Flucht bewahrt die Träume.

Die komplette Serie findet Ihr auf meiner Website

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Alexandra Lechner

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