BFF und KI
Künstliche Intelligenz verändert die Bildgestaltung grundlegend. Als Berufsverband professioneller Fotograf:innen vertreten wir eine klare, differenzierte und technologieoffene Haltung: Wir erkennen die Chancen von KI an – bestehen jedoch auf fairen und rechtssicheren Rahmenbedingungen.
Der Schutz des Urheberrechts bleibt für uns zentral. Kreative Leistungen dürfen nicht ohne Transparenz, Zustimmung und angemessene Vergütung für das Training oder die kommerzielle Nutzung von KI-Systemen verwendet werden. Gleichzeitig benötigen Bildgestalter:innen klare gesetzliche Leitlinien und Rechtssicherheit beim Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.
Wir stehen für:
• Eindeutige Verantwortlichkeitsregelungen
• Verlässliche rechtliche Rahmenbedingungen
• Transparenz- und Kennzeichnungsstandards für KI-generierte Inhalte
• Faire Vergütungsmodelle bei der Nutzung geschützter Werke als Trainingsmaterial
• Beteiligungsmodelle für Kreative bei kommerzieller Verwertung KI-basierter Systeme
• Transparenz gegenüber Auftraggebern hinsichtlich der Entstehung von Bildmaterial
• die Autorenschaft in der Fotografie
Wir sehen sowohl Risiken als auch Potenziale: KI kann Effizienz steigern, kreative Prozesse unterstützen und neue Ausdrucksformen ermöglichen. Zugleich stellen Fragen der Haftung, Kennzeichnung, Marktverzerrung und medialen Integrität große Herausforderungen dar.
Im Übrigen: Auf der politschen Ebene haben wir uns sehr früh schon im deutschen Fotorat mit den o.g. Forderungen positioniert.
Unsere Position ist eindeutig:
Innovation ja – aber mit Verantwortung.
Technologieoffenheit ja – aber mit Schutz kreativer Leistungen.