

Frank Stöckel in KSK-Beirat berufen (BFF-Professional, Hamburg)
Er hat als Vertreter unseres Berufsstandes und unseres Verbandes BFF für die Jahre 2025-2028 eine Berufung in den Beirat der Künstlersozialkasse (KSK) bekommen.
Zum ersten Mal ist ein Vertreter der professionellen Fotografie in diesem wichtigen politischen Gremium. Die 24 Mitglieder des Beirates und ihre Stellvertreter werden vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) in der Regel auf Vorschlag der Verbände, welche die Interessen der Versicherten und der zur Künstlersozialabgabe Verpflichteten vertreten, berufen.
Der Beirat berät die KSK bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Dazu zählt auch die Beratung in Widerspruchsverfahren. Zusammen mit seinen dortigen Kollegen wird Frank Stöckel im Widerspruchsgremium der KSK über die dort eingegangenen Widersprüche von Antragstellern, die in die KSK als Versicherte aufgenommen werden möchten und Widersprüche von Abgabepflichtigen, die Künstlersozialabgabe zahlen müssen, entscheiden.
„Damit kann ich die beruflich wichtigen Themen für professionelle Fotografinnen und Fotografen an einer der entscheidenden Stellen platzieren und mitentscheiden“ – freut sich Frank Stöckel, berufspolitisch erfahren als langjähriger BFF-Vorstands-sprecher.
Mit dieser Ernennung zeigen sich auch die Auswirkungen des intensiven Engagements des BFF in den politischen Gremien der Kreativwirtschaft für seine Mitglieder im Kampf um bessere Arbeitsbedingungen.
Die Künstlersozialkasse sorgt für mehr soziale und medizinische Sicherheit der selbständigen Kreativen. Denn aufgrund des Künstlersozialversicherungsgesetzes (KSVG) ist gewährleistet, dass sie einen ähnlichen Schutz in der gesetzlichen Sozialversicherung genießen wie Arbeitnehmer. Selbständigen, freiberuflich, künstlerisch tätigen Kreativen und in unserem Fall Fotoprofis steht der gesamte gesetzliche Leistungskatalog einer Kranken- und Pflegeversicherung zu. Sie müssen dafür aber nur die Hälfte der jeweils fälligen Beiträge aus eigener Tasche zahlen, die KSK stockt die Beträge auf aus einem Zuschuss des Bundes (20%) und aus Sozialabgaben von Unternehmen (30%), die Kunst und Publizistik verwerten.
Wer als Fotoprofi noch nicht in der KSK versichert ist, sollte sich über die Vorteile dieser Absicherung informieren und eine Aufnahme erwägen.